5-Klick-Durchblick No. 156

Dieses Coachella-Festival dürfte irgendwie wichtig sein, jedenfalls stürzen sich sowohl YouTube als auch Instagram mit neuen Video-Features darauf. Facebook überlegt eine Trinkgeldfunktion, ProSieben experimentiert mit Snapchat und ein Online-Spiel hat eine gute Methode gegen Hasskommentare gefunden.

Klickt mal rein! 

Livestreaming von 360-Grad-Videos auf YouTube

Coachella, die Erste: YouTube nutzt das hipste Festival überhaupt dazu, sein neuestes Feature zu präsentieren: 360-Grad-Videos können jetzt nicht nur nachträglich hochgeladen, sondern auch live gesendet werden. Wenn man dann das Smartphone in seine Google-Cardboard-VR-Brille schnallt, hat man die Show quasi als Virtual Reality. Und dieses Feature ist ein weiterer kleiner Kopfstein, der den Weg in Richtung VR pflastert.

Video-Channels auf Instagram

Coachella, die Zweite: Wenn es denn so hip ist, muss auch Instagram mit. Im "Entdecken"-Bereich unter der kleinen Lupe werden neu "Video-Channels" angezeigt. Einerseits mit Videos, die dem User gemäß Algorithmus gefallen könnten, andererseits aber auch mit "Featured Video Channels" wie zum Beispiel eben "Experience Coachella 2016". Auch Instagram geht also forschen Schrittes in Richtung Video und überlässt das Feld dem Konkurrenten Snapchat nicht kampflos. 

Spenden für Facebook-Content

Facebook treibt das Thema Monetarisierung für Publisher voran. Nachdem Facebook Instant Articles (inklusive Audience Network) für alle geöffnet wurde, dürfte Facebook über eine Art Kaffeekasse für Content-Provider nachdenken. Das könnte mit einem kleinen Spendenbutton passieren. Derzeit steht die Idee aber nur in einer Umfrage, die an Publisher verschickt wurde. Ob Facebook das "flattrn" wieder in macht?

ProSieben macht vor, wie Snapchat funktioniert

Langsam werden sie mehr, die spannenden Kommunikationsprojekte mit Snapchat. ProSieben hat eine Woche lang experimentiert und den Account verschiedenen hauseigenen Formaten bzw. Stars übergeben. Mit ziemlich großem Erfolg.

LOL, die machen voll das Community Management!

Der kurze Ausflug in die Sprache meiner Kinder sei mir verziehen. Der Hintergrund ist ernst: Das Online-Game "League of Legends" hat, wie so ziemlich jede Online-Aktivität, ein Problem mit Hasskommentaren. Jetzt hat man aber eine wirklich beeindruckend effektive Lösung gefunden: Wenn ein ausfälliger Spieler innerhalb von 10 Minuten eine Nachricht mit einer klaren Warnung erhält, halbiert sich die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Spieler wieder ausfällig wird. Was wir immer sagen: schnell, klar und strikt moderieren hilft.    

Ich winke euch freundlich zu!

Markus

PS: Cat Content der Woche: Finger weg! 

via GIPHY



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