5-Klick-Durchblick No. 154

2016 wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das Jahr des Livestreams direkt vom Smartphone. Facebook hat mit seinem Update für Facebook Live da gerade einiges vorgelegt. Twitter setzt dafür auf … American Football? Okay … Medium hat einen guten Vorschlag, wie sowohl die Plattform als auch die Publisher Geld verdienen könnten. Und – Jubel! – die 20-Prozent-Regel auf Facebook fällt. 

Klickt mal rein! 

Facebook Live wird richtig groß

Facebook überlässt Periscope (Twitter) und YouTube das wachsende Feld des mobile Livestreaming nicht kampflos. Gestern hat Mark Zuckerberg das weltweite Rollout von Facebook Live in der Facebook-App angekündigt. Damit kommen gleichzeitig eine ganze Reihe neue Features wie Live Reactions, Filter und das Replay der Kommentare. Sehr sinnvoll ist auch, dass man in Facebook-Gruppen und -Events direkt streamen und die eigenen Freunde zum Stream einladen kann. Angeblich soll Facebook sogar einige Publisher dafür bezahlen, im neuen Live-Video-Hub von Facebook zu streamen. Respekt, Herr Zuckerberg, das Ding schaut gut aus!

Twitter überträgt NFL-Donnerstagsspiele

Wo wir gerade bei Live-Streaming sind: Twitter hat sich die weltweiten digitalen Übertragungsrechte für die Donnerstagsspiele der amerikanischen Profi-Football-Liga (NFL) gesichert. Im Ernst jetzt – wir haben schon den 7. April. Mit Periscope hat Twitter schon die notwendige Infrastruktur, dennoch stellt sich die Frage, ob die Plattform mit solchen Angeboten etwas gegen ihre schwindenden Userzahlen unternehmen kann. 

20-Prozent-Regel auf Facebook fällt

Die nächste WTF-Meldung kommt von Facebook: Die Regel, dass beworbene Bilder auf Facebook nicht mehr als 20 Prozent Text enthalten dürfen, wird fallen. In Großbritannien und Irland ist es schon soweit. Facebooks Schutzklausel gegen Schweinebauchwerbung wird ersetzt durch den Algorithmus des Werbenetzwerks: Wer textlastige Werbung schaltet, muss mit schlechter Reichweite rechnen. De facto wird Facebook diese Sujets in Zukunft wohl akzeptieren, aber einfach nicht oder nur in geringem Umfang ausspielen. "Make my Logo Bigger" ist also nach wie vor keine gute Strategie auf Social Media.

Medium lässt Publisher Texte monetarisieren

YouTube ist mit seinem Beteiligungsmodell für Contentpartner so richtig groß geworden – und hat das Phänomen der YouTuber losgetreten. Jetzt versucht Medium einen ähnlichen Weg für AutorInnen/JournalistInnen/BloggerInnen einzuschlagen: Das neue Angebot für Publisher inkludiert kostenloses Hosting, Integration von Facebook Instant Articles und Google AMP und die Möglichkeit sich an Native Advertising zu beteiligen oder exklusiven Content für zahlende Mitglieder zu produzieren. Ein interessantes Paket für plattform-agnostische Publisher. 

Facebook Messenger mit mehr Funktionen für Unternehmen

Einmal noch Facebook: Die Messenger-App wird immer spannender für Unternehmen. Brand Pages erhalten jetzt automatisch einen Nutzernamen für den Facebook Messenger, der identisch mit der Vanity-URL ist. Schon bekannt ist die Möglichkeit, direkt in eine Messenger-Konversation mit der eigenen Facebook Page zu verlinken.    

Ich winke euch freundlich zu!

Markus

PS: Cat Content der Woche: Drum Battle! 

 
 


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