20
Jul.10

Wer verbringt eigentlich die meiste Zeit auf Facebook?

Seit es Facebook gibt, erzählen sich Leute Geschichten von Menschen die süchtig danach seien. Auch hier stand vor einigen Tagen ein Eintrag über Frauen, die nach den Aufstehen angeblich zuerst Facebook checken bevor sie sich irgendeiner anderen Tätigkeit widmen.

Die Analysefirma Morpace hat im Juni Zahlen veröffentlicht, die, basierend auf der Befragung von 1000 US-AmerikanerInnen, ein wenig Klarheit darüber verschaffen sollen, wieviel Zeit wirklich für Facebook draufgeht.
So verbringen Internetuser laut der Studie durchschnittlich 22.4 Stunden pro Woche online, von diesen werden dann 7.3 für Freunschaftspflege auf Facebook verwendet. Das heißt, von drei Minuten die diese Personen online sind, verbringen sie eine auf Facebook.

Die Altersgruppe, die die meiste Zeit auf Facebook verbringt ist noch immer die der 18-34-Jährigen. Interessant für Unternehmen ist auch, dass im Vergleich zu anderen Einkommensstufen gerade Personen mit höherem Einkommen – in dieser Studie alle ab einem Einkommen von 100,000$ – die meiste Zeit auf Facebook verbringen.

Nicht sehr überraschend ist, dass die Aufmerksamkeit selten tatsächlich nur Facebook gilt. So stehen das gleichzeitige Fernsehen, das Checken von Emails oder das Telefonieren hoch im Kurs.

Verwunderlich ist das nicht wirklich: Da Facebook mittlerweile für Viele alltäglich ist, ist das Checken neuer Nachrichten oder das Schreiben einer neuen Statusmeldung wohl schon so selbstverständlich wie das Zappen durch Fernsehkanäle.

Alle Zahlen von Morpace gibt es hier [PDF].

8
Jul.10

Facebook vorm Toilettengang

Petra Gschwendtner

Die neue Studie “What Women want from the Web Report” von Unicast behandelt das Thema Frauen im Internet. Am Häufigsten nutzen Frauen im Alter von 18-24 Jahren das Internet. Der Hauptgrund dafür ist der soziale Aspekt, 76 Prozent wollen so mit Freunden und Familie in Kontakt bleiben. Mehr als die Hälfte der Frauen wollen jedoch auch informiert bleiben oder Shops und Preise vergleichen. 59 Prozent suchen im Internet Unterhaltung durch Spiele, Musik und Filme. Knapp die Hälfte der Frauen wollen sich über Reisen informieren. Interessant ist auch, dass Frauen mit Kindern mehr Zeit online verbringen, als Frauen ohne Kinder.

Facebook und Frauen

Facebook vorm morgendlichen Toilettengang
Man könnte annehmen der erste Weg am Morgen führt ins Badezimmer. Doch laut einer Studie (von Oxygen Media and Lightspeed Research) checken 1/3 der Frauen, die zwischen 18-34 Jahre alt sind, am Morgen zunächst ihre Facebook Page, erst danach putzen sie sich die Zähne. 57 Prozent dieser Frauen führen mehr virtuelle Gespräche als persönliche. Ganze 39 Prozent würden sich sogar selbst als Facebook-süchtig bezeichnen.

Weitere Interessante Zahlen zur Nutzung von Facebook:
21% checken Facebook mitten in der Nacht.
63% nutzen Facebook zum networken.
42% denken es ist okay, Fotos von sich zu posten auf denen man betrunken ist.
79% finden es okay, Fotos zu posten auf denen man jemanden küsst.
58% nutzen Facebook um ein Auge auf RivalInnen zu haben.
50% finden es okay, mit ihnen unbekannten Personen befreundet zu sein.

Sie zeigen sich offen und finden es okay, Unbekannte als Freunde zu adden.
Im Gegenzug dazu meinen jedoch auch 89% der Frauen zwischen 18-24 Jahren, dass man niemals Fotos auf Facebook posten sollte, die man den eigenen Eltern nicht zeigen würde. Was nun wirklich gemacht und eingehalten wird, ist fraglich.

Facebook als Dating-Plattform?
Durch Facebook können Frauen mit Freunden in Verbindung treten, aber auch RivalInnen beobachten und neue Leute kennenlernen, vorwiegend Männer. Facebook hat unser Dating-Verhalten verändert. Die Häfte der Frauen findet es okay sich mit Männern zu verabreden, die sie über Facebook kennengelernt haben, bei Männern sind es sogar 65 Prozent. Auch innerhalb von Beziehungen spielt Facebook eine Rolle: Fast die Hälfte der Frauen finden es okay, das Facebook-Konto ihres Freundes zu kontrollieren, bei den Männern ist diese Zahl etwas niedriger. Auch das Beziehungsende wird immer öfter über Facebook kommuniziert: 9 Prozent der Frauen haben über Facebook Schluss gemacht, bei den Männern sind es ganze 24 Prozent. Wirklich okay finden dies jedoch nur 9 Prozent der Frauen. Vielleicht dann doch per Post-it?

Prozente, Gewinnspiele, Umfragen; Werbung für Frauen
Doch das Internet hat noch mehr zu bieten: Werbung.
Laut einer Studie sind Frauen zwischen 18-24 Jahren empfänglicher für Werbung als der durchschnittliche Internetuser. Ganze 62% bemerken und/oder interagieren mit Werbung. Sie haben vor allem Interesse an Umfragen, Lokalem und herunterladbaren Inhalten. Ganz vorne dabei sind Rabatt-Codes und Gewinnspiele.
Folgende Produkte werden von Frauen am ehesten wahrgenommen: Unterhaltung, Essen oder Beauty-Produkte, Kleidung und Fashion, Reisen und Spiele. Frauen bemerken vor allem jene Produkte, für die sie sich bereits interessieren.

14
May.10

Facebook: Neues Tool zur Zugriffskontrolle

Wie Facebook gestern verlautbarte, steht den UserInnen nun ein neues Tool zur Verfügung, das im Fall eines Fremdzugriffs Warnungen per SMS oder EMail verschickt. Der Grund für die Entwicklung eines solchen Tools ist die wohl berechtigte Angst vieler UserInnen vor Zugriffen auf das eigene Facebookkonto durch Dritte.

Zu dem Tool gelangt man über “Konto >> Kontoeinstellungen”, und wie auf dem unteren Screenshot zu sehen, befindet sich das Tool unter der Rubrik “Kontosicherheit”:

Nach der Aktivierung können die UserInnen zuerst die Computer registrieren, von denen regelmäßig auf Facebook zugegriffen wird. Damit soll verhindert werden, dass Facebook bei jedem Login vom eigenen Computer diesen fälschlicherweise als Fremdzugriff wertet. Dabei können so viele “erlaubte” Computer angegeben wie es das Herz begehrt.

Wenn nun in Zukunft von anderen, nicht registrierten Computern, auf das eigene Facebookkonto zugegriffen wird, werden die UserInnen per SMS oder Email benachrichtigt. Diese Nachrichten beinhalten auch gleich die nötigen Schritte um das momentane Passwort zu ändern, was im Falle einer tatsächlichen Kompromittierung des Kontos der erste Schritt zur Behebung sein sollte.

Ein kleiner Hinweis noch bezüglich der als vertrauenswürdig eingestuften Computer: die Informationen, ob auf dem jeweiligen Computer der Zugriff erlaubt ist, werden in Form kleiner Textdateien, Cookies, im Browser abgespeichert. Da es immer wieder mal vorkommen kann, dass Cookies wieder gelöscht werden, muss der entsprechende Computer dann neuerlich als vertrauenswürdiger Computer aktiviert werden.

4
May.10

Sticker tauschen mit StickerExchange

Gute Nachrichten für alle Freunde und Freundinnen des fröhlichen Panini Fußballstickerklebens: Auf Facebook startet heute die Applikation WM 2010 Sticker Exchange unseres Partners pxp interactive.

Ganz einfach unter stickerexchange.at zu erreichen, haben User und Userinnen nach dem Hinzufügen der Applikation die Möglichkeit, mit Freunden Sticker nach Herzenslust zu tauschen.

Einfach Nummern der doppelten oder fehlenden Sticker eingeben und schon kann getauscht werden was das Stickerbook hergibt.

Kleiner Tipp: Wer seine Chancen verbessern will, sollte seine gesuchten oder auch doppelten Sticker auf jeden Fall direkt im Newsfeed seines Profil veröffentlichen.

30
Apr.10

Sharing vs. Liking

Reiner Kapeller

Mit der Vorstellung von Open Graph und den damit verbundenen Social Plugins, sorgte Facebook für großes Rauschen im Social Media-Blätterwald. Nach der ersten Euphorie sind nun Zahlen zur Verbreitung der Plugins veröffentlicht worden. Innerhalb einer Woche wurden bereits über 50.000 Webseiten mit den Plugins bestückt, immerhin fast 300 neue Seiten pro Stunde. Nachdem in einer ersten Euphorie viele auf den neuen Facebook Zug aufgesprungen sind, mehren sich nun aber auch verhaltenere Stimmen zum neuen “Like Button”. Wir haben Facebooks neuesten Streich einem Vergleich mit der “Share”-Funktion unterzogen.

Share Vs. Like

Der “Like Button” ist die einfachste Möglichkeit seine (zustimmende) Meinung zu einem Beitrag abzugeben. Im Gegensatz zur “Share”-Funktion besteht aber nicht die Möglichkeit, den Beitrag zu kommentieren und somit sein Anliegen bestimmt auszudrücken. Zwingend notwendig ist ein Kommentar natürlich nicht, es bleibt den Usern überlassen. Eine interessante Bemerkung kann den Wiedererkennungswert einer Nachricht aber durchaus steigern. Zusätzlich lässt sich der Empfängerkreis bestimmen, auch private Nachrichten sind möglich. Zu guter letzt nimmt eine derartige Nachricht auch mehr Platz auf Facebook ein und ist demnach nicht so leicht zu übersehen. Allesamt Funktionen, die “Like” nicht zu bieten hat.

Veröffentlichung auf Facebook

Alle Beiträge, ob mittels “Like” oder “Share” kommentiert, finden den Weg auf die Pinnwand des Users. Facebook bevorzugt hier die “Share”-Funktion, derartige Beiträge stehen stets an oberster Stelle des Profils, “Likes” haben hier zumeist das Nachsehen. Ein weiteres Manko des “Like Buttons”: Ist der Beitrag veröffentlicht, kann er weder kommentiert noch weitergegeben werden, ein essentielles Feature der “Share”-Funktion.  ”Like” wird also kaum zum Selbstläufer, vielmehr handelt es sich hier um einen einfachen Link ohne weitere Möglichkeit zur Interaktion. Möchte man den Link wieder entfernen, so ist die Aktion auf die Facebook Community beschränkt, externe Webseiten führen den User bis auf  Widerruf weiter. Das ist nicht weiter dramatisch, aber zumindest ein wenig lästig.

Webseiten die “geliked” werden, sind zusätzlich im Infobereich der Profilseite gespeichert. Derzeit stellt Facebook Kategorien für die Bereiche  ”Musik”, “Bücher”, “Filme”, “Fernsehen” und “Sonstiges”. Letztere umfasst derzeit alle anderen Felder, bei 500 abgespeicherten “Likes” ist bisweilen Schluss. Die Übersicht geht zumeist schon früher flöten. Im Gegensatz zu den bereits genannten Kategorien, lässt sich der Bereich “Sonstige” nicht konfigurieren und bleibt als unübersichtliche Wurst stehen. Hier ist Facebooks Interesse an kommerziellen Produkten und entsprechender Aufmerksamkeit dafür erkennbar.

Unter bestimmten Umständen schaffen es einfache “Likes” auch in den (einem größeren Publikum zugänglichen) News Feed. Eine Bedingung ist aber, dass möglichst viele Freunde an der selben Sache gefallen finden. Zumeist ergeben sich solche Nachrichten, wenn eine Profilseite auf Facebook von mehreren Personen “geliked” wird. Beiträge die “geshared” werden, kommen umgehend in den News Feed und sind somit gewichtiger.

Welche Erfahrungen haben Sie mit den Social Plugins bisher gemacht? Verwenden Sie ausschließlich den “Like Button”, oder doch lieber die “Share”-Funktion, womöglich gar beide? Wie kann man seine Inhalte am effektivsten nach Facebook weitertragen, worauf sprechen die Besucher am Besten an? Und vor allem, kannibalisiert die “Like”-Funktion die Möglichkeit Beiträge zu “sharen”?

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