11
Feb.11

Facebook Pages – neu und frisch

Iwona Wisniewska

In der Nacht hat Facebook wieder einmal ohne große Ankündigung ein paar Verbesserungen vorgenommen. Dieses Mal waren es nicht die Userprofile, sondern die Pages, die daran glauben mussten. Das Gute daran: die Pages werden jetzt ähnlich zu verwalten sein wie die Userprofile.

Wie schon bei den Profilen wird oben unter dem Titel der Page eine Gallerie der letzten Bilder angezeigt. Auf der rechten Seite, im Administratoren-Modus, werden alle Administratoren angezeigt, sowie die Möglichkeit die Seite zu bearbeiten oder die Statistiken einzusehen. Ähnlich wie bei Seiten von Freunden, wo man die Option “Freundschaft anzeigen” hat, wird auch in der rechten Spalte ein “Du und Seite XY” angezeigt, die einem Freunde anzeigt, die ebenfalls Fans der Seite sind oder gemeinsame Interessen.

Wie oben schon erwähnt ist die Navigationsleiste jetzt links, die Reiter sind weg. Die Benutzeransicht unterscheidet sich nicht sonderlich von der Administratoren-Ansicht – bis auf die Statistiken und die Möglichkeit der Seitenbearbeitung. Auch “empfohlene Seiten” kommen zum Vorschein.

Als Administrator einloggen

Die wohl schwerwiegendste Veränderung betrifft das Login: man kann sich entweder als normaler Benutzer oder als Administrator einer Seite einloggen. Macht man zweiteres, so werden einem jetzt auch Benachrichtigungen zu Likes und Kommentaren auf der Seite angezeigt – wieder analog zu den Profilen. Sucht man nach anderen Seiten, kann man diese im Namen der Seite liken und Kommentare als solche hinterlassen. Klickt man auf “Startseite” so sieht man einen Userstream mit allen geliketen Seiten, ähnlich zum Userstream als Profil, wo einem die neuesten Meldungen der Freunde angezeigt werden.

Neu: ist man als Seitenadministrator im Web unterwegs, wird einem der Like-Button auf externen Seiten schlichtweg nicht angezeigt (zB. in Blogs oder News-Portalen etc.)!

Profilbild

Das Profilbild der Seite darf jetzt maximal 180 x 540 px groß sein. Bilder, die größer sind, werden automatisch runterskaliert.

23
Apr.10

Facebook macht den nächsten Schritt

Reiner Kapeller

Seit der f8 Konferenz , auf der Mark Zuckerberg über die nahe Zukunft Facebooks sprach, wurde viel über neue Funktionen und Inhalte berichtet. Unter dem Namen “Open Graph” führt Facebook nun eine neue Strategie ein. Ziel ist es Facebook noch mehr Menschen zugänglich zu machen und eine permanente Verbindung zum User zu schaffen. Dafür wurden mehrere “Social Plugins” geschaffen, der Bekannteste darunter ist der “Like Button”.

Dieser ermöglicht jeden Beitrag, Artikel oder Eventtipp zu favorisieren und mittels eines simplen Klicks in den eigenen Facebook Stream einzugliedern. Somit ist eine ständige Verbindung zu Facebook gegeben, auch wenn die Webseite nicht explizit aufgesucht wird. Weiters ist das “Open Graph-Protokoll” in der Lage, Daten bestimmter Dienste direkt in die Profile der Nutzer zu schreiben. In erster Linie werden hier Filme, Musik, Restaurants und Lifestyle Produkte bedient. Der Online-Filmdienst IMDb gehört zu den ersten von 30 teilnehmenden Unternehmen. “Open Graph” beschert Facebook unglaubliche Datenmengen zur Auswertung und Weitergabe, Webseitenbetreiber erhalten im Gegensatz Zugang zur weltweit größten Online-Community und mit Web-Analytics-Tool auch Einsichten in das Benutzerverhalten ihrer Besucher.

Facebook Credits

Die Verknüpfung Facebooks mit immer mehr Webseiten steigert auch das Interesse an einer übergreifenden Zahlungsmöglichkeit. Das derzeit noch im Beta-Stadium befindliche “Facebook Credits” ist der nächste logische Schritt in der Montearisierung des kalifornischen Unternehmens.

Bisher sind es vor allem Social-Games wie Farmville, die von “Facebook Credits” Gebrauch machen. Die Nutzer können Guthaben per Kreditkarte, Paypal oder über ihr Mobiltelefon kaufen, in Zukunft sind weitere Zahlungsmöglichkeiten geplant. Facebook spricht von angepeilten 100 bis 200 weiteren Zahlungsoptionen, entsprechend mit regionalen Schwerpunkten. Den entstandenen Aufwand lässt sich Facebook mit 30% der Einnahmen entschädigen. Ziel des Unternehmens ist es, langfristig eine Internet-Währung zu installieren.

Vorteil für den Kunden: Dieser muss nicht ständig seine Kreditkartennummer angeben und ist somit weniger gehemmt für Inhalte zu bezahlen. Die geschlossene Betaphase mit 100 Partnern wird kontinuierlich weiterentwickelt, teilnehmen lässt sich bei dem Programm über credits-onboarding@facebook.com.

25
Feb.10

Googles Echtzeitsuche wertet Social Media Content auf

Vor einigen Wochen erst verkündete Google, Echtzeit-Suchergebnisse verstärkt in die Google-Suche zu intergrieren. Bisher war für ein gutes Google-Ranking vor allem kontinuierlicher Seitenaufbau von Bedeutung: Alter der Domain, Menge an hochwertigem Content, Verlinkungen von anderen Seiten etc brauchen viel Zeit. Seit einigen Wochen aber werden Twitter und Myspace-Beiträge in der Google-Suche prominent gelistet – und nun gibt Google bekannt, dass auch die Facebook Pages in diese Suche involviert werden.

Facebook Pages wurden bereits seit längerem gezielt darauf hingeführt, im Google Ranking gut zu performen: Individuelle URLs für Pages, die Möglichkeit auf Pages zu gelangen, ohne bei Facebook registiriert zu sein oder gar Fan jener Page zu sein, sowie die immer weitreichenderen Massnahmen, eine Facebook Page grafisch als Landing Page für nicht Nichtmitglieder aufzubereiten. Hier ein Beispiel für die grafische Aufbrereitung des lokalen Tourismusmagazins “So isses” aus dem Maltatal Kärnten:


facebook.com/soissesat

Was bedeutet dies nun?
Die Suchmaschine Google hat in Österreich einen Marktanteil von ca. 88 Prozent und ist somit das Tor zur Welt des Internet für die meisten Österreicher. Durch Googles Aufwertung von Social Media Inhalten, speziell der Facebook Page, wird es nicht nur immer wichtiger auf Facebook präsent zu sein, sondern auch die dort gebotenen Möglichkeiten optimal zu nutzen.

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