Facebook Places in Österreich

Endlich ist es soweit! Österreich darf sich über Facebook Places freuen! Nach dem rasanten Erfolg von Location basierten Diensten wie Foursquare und Gowalla war es nur eine Frage der Zeit, bis das größte Social Network auf diesen Zug aufspring. Vor über drei Monaten war es dann soweit und Facebook-Chef Mark Zuckerberg präsentierte  sein neuestes Produkt, nämlich den integrierten Location Based Service Facebook Places. Zuerst war der Dienst nur in den USA verfügbar, seit einiger Zeit kann man es auch in Deutschland und der Schweiz nutzen und jetzt dürfen sich auch die Österreicher über Facebook Places freuen. Basisfunktionen und Erweiterungen Facebook Places bietet drei grundlegende Funktionen, die auch schon von den herkömmlichen Location Based Services bekannt sind, nämlich: - Einchecken und damit Mitteilen, wo man sich gerade befindet. - Mit dem Check-In auch mitteilen, mit wem man zusammen ist. - Durch die Check-Ins der befreundeten User sehen, welche von ihnen in der Nähe sind. Neu an Facebook Places ist, dass drei Standorte hervorgehoben werden: Zu Hause, Arbeit und "The Third Place". Der "Third Place" nimmt dabei die Rolle des "Social Place" ein und bedeutet, dass man seine Zeit gerade gemeinsam mit Anderen verbringt. Mit Facebook Places ist es außerdem möglich, Orte und Personen zu taggen. Um, wie von Foursquare oder Gowalla hinreichend bekannt, mehrfach oder falsch angelegte Orte rechtzeitig zu entfernen, können diese gemeldet werden, ähnlich wie es jetzt bei Fake-Profilen der Fall ist. Diese werden dann gelöscht, um ein klares und übersichtliches Netzwerk der Standorte zu erhalten. Neu eingetragene Orte werden auch nur öffentlich, wenn sich genug Leute dort eingecheckt haben. Privatsphäre Auch die passenden Privatsphären-Einstellungen dürfen bei Facebook Places nicht fehlen. Diese wurden  noch einmal stark erweitert und der User kann genau einstellen, wer den Check-In sehen kann. Der User hat zwei Möglichkeiten, seinen Check-In zu veröffentlichen: "Allow" "“ Der Post erscheint an der Pinnwand, auf der Seite des Ortes und in der "Wer ist gerade hier"-Sektion "Not now" "“ Der Post erscheint nur auf der Pinnwand der Freunde und auf der Seite des Ortes und nicht auf dem Profil und der "Wer ist gerade hier"-Sektion Minderjährige Nutzer von Places können ihren Standort grundsätzlich nur mit ihren Freunden teilen und auch nur von solchen getaggt werden. Der Vorteil, den Facebook Places gegenüber den bestehenden Services hat, ist das bereits stark ausgebaute Freunde-Netzwerk. Es sind viel mehr Menschen untereinander vernetzt als bei den eigenständigen Services und diese Resourcen können mit Places gut genutzt werden. Ist es bei Foursquare &Co eher ein öffentliches Einchecken, wird sich Facebook Places mehr darauf spezialisieren, seinen Freunden mitzuteilen, wo man sich gerade befindet und spontane Treffen zu organisieren. Locations claimen Unter jedem Ort befindet sich die Möglichkeit, diesen Ort zu "claimen", also einer Location den eigenen Stempel aufzudrücken. Natürlich müssen diese Claims nachgewiesen und dann von Facebook freigeschalten werden. In Amerika passiert das telefonich, in Deutschland und der Schweiz muss eine Mail-Adresse, die in der Domain auf den Ort hinweist und teilweise zusätzlich Dokumente vorgelegt werden, die den Claim rechtfertigen. Marketingchancen mit Facebook Places Bei einem Dienst, der über 1,6 Millionen Menschen in Österreich involviert, bleibt auch die Frage nach möglichen Marketingstrategien nicht aus. In den USA, wo Facebook Places schon seit einigen Monaten läuft, starteten schon die ersten interessanten Kampagnen im Zusammenhang mit Facebook Places, die von den Usern sehr gut aufgenommen wurden. Als Paradebeispiel gilt die Kooperation zwischen Koi Fusion, Nike Sportswear und Facebook Places. Die Aktion wurde nur via Social Web verbreitet und verlangte einen Check-In in einem bestimmten Food Truck und eine Spezialbestellung. Die User, die diesem Aufruf folgten, erhielten als Geschenk eine original Nike Sportswear Jacke. Denkt man an die bisherigen Aktionen mit Foursquare zurück, dürfte der Erfolg eines LBS mit über 50x so vielen Usern auch dementsprechend sein. Der wichtigste Marketingaspekt bei den Location Services ist, dass der Spieltrieb der Kunden geweckt werden kann und sie nicht mit den üblichen Marketingaktionen gequält werden müssen, die oft auf wenig Gegenliebe stoßen. Facebook Places bietet Möglichkeiten, die den User bei den Tätigkeiten abholen, denen er ohnedies in seiner Freizeit gerne nachgeht. Außerdem erlangt der User durch die Beteiligung an den Aktionen einen praktischen und interessanten Zusatznutzen, was die Motivation zusätzlich steigert. Der große Vorteil, den Facebook Places in Marketingsicht gegenüber den bereits bestehenden Location Based Services hat, ist die große Reichweite. Jeder Check-In kann mit seinen Freunden verknüpft werden und wird von viel mehr Usern wahrgenommen, als das zum Beispiel bei Foursquare oder Gowalla der Fall ist. Umsetzbar und denkbar wären Aktionen in Zusammenhang mit den Mayorships, zeitlich relevante Check-Ins oder Gruppen Check-Ins, die einerseits die Aufmerksamkeit auf ein Unternehmen oder einen Ort legen und andererseits einen Benefit für die User enthält.

8 Comments

  1. Wüstenigel -  1. März 2011 - 00:11 1421

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  2. Uschi Fuchs -  17. Februar 2011 - 12:33 1416

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  3. Stefan Mey -  17. Februar 2011 - 12:15 1414

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  4. Stefan -  17. Februar 2011 - 11:58 1413

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  5. _santos -  17. Februar 2011 - 11:56 1412

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