21
Oct.10

Social Media Radar Austria

Mittlerweile gibt es uns – Digital Affairs – schon seit einigen Monaten und während dieser Monate haben wir uns alle ausgiebig mit dem Social Web, seinem Einfluss in der Welt außerhalb des Internets und natürlich auch mit der Verbreitung in Österreich beschäftigt. Mit Gerald Bäck haben wir einen Spezialisten für alles was mit Zahlen, Statistiken und Rankings zu tun hat und so war es nur naheliegend, dass wir etwas schaffen, das das Ergebnis unserer und seiner Anstrengungen allen zugänglich macht.

Monatelang haben wir Ideen, Designs und mögliche Funktionen gewälzt, Unmengen an koffeinhaltigen Flüssigkeite haben ihren Weg in unsere Körper gefunden und nun ist es endlich so weit: wir präsentieren eine Seite die laufend aktuelle Daten über die Nutzung von Facebook, Twitter und bald auch Foursquare in Österreich liefert. Von uns wurde diese Seite liebevoll “Social Media Radar Austria” getauft und zu finden ist sie unter http://socialmediaradar.at.

Und so sieht sie aus:

Die Startseite präsentiert generelle österreichische Userzahlen für Facebook und Twitter; Zahlen zu Foursquare werden in Kürze folgen.

Wer auf die Details zur Facebookgrafik oder auf den Link in der Navigationsleiste klickt, landet dann auf dieser Seite:

Hier werden die Userzahlen nochmal in Alter und Geschlecht aufgeteilt, außerdem gibt es eine Grafik, die die Wachstumskurve Facebooks in Österreich darstellt. Generiert werden diese Zahlen aus Daten, die direkt aus Facebooks eigenem Ad-Planner kommen.

Besonders stolz sind wir auch auch auf das “Page Ranking”. Was nach dem Klicken des Links erscheint ist eine Liste österreichischer Fanpages, gereiht nach der Anzahl der Fans:

Derzeit enthält diese Liste knapp über 180 Einträge aber erhebt (noch) keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer also noch Fanpages vermisst, kann diese direkt auf der Seite des Rankings vorschlagen.

Die Unterseite zu den Twitterdaten sieht so aus:

Hier werden nicht nur Details zu den Twitterusern in Österreich, sondern auch die Verteilung ihrer Follower auf Länder dargestellt. Und für alle Fans unseres Twitter Rankings gibt es dieses nun auch laufend aktualisiert, wie immer gereiht nach der Anzahl der österreichischen User die einem Account folgen:

Wer sich fragt, woher diese Daten kommen: Geholt werden sie über die Twitter-API, Geralds automagische Algorithmen geben ihnen dann noch den Rest.

In Zukunft werden wir auch Zahlen für Foursquare präsentieren, aufgrund von API-Limitierungen allerdings keine Userzahlen, dafür solche über die Anzahl der Spots in Österreich, natürlich mit einem Ranking der meistfrequentierten.

12
Oct.10

Google TV – TV get’s a homepage!

Oder: Wie Google den TV Vermarktern in Zukunft das Leben schwer machen könnte.

Was ist Google?

Eine Suchmaschine? Eine Datenkrake? Ein Softwareentwickler? Ein Digitalisierungs-Unternehmen? Nicht nach der Auffassung der Google Gründer.
Wie Autor John Battelle in seinem Buch “The Search” schreibt, war für die Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page Ende der 1990er Jahre noch klar: Google ist ein Technologieunternehmen. Wenige Monate später hatten diese das Potential von Google bereits erkannt und ihre Positionierung grundlegend geändert: “Es macht mehr Spaß, ein Medienunternehmen zu sein!”, waren sich Brin und Page einig.

Das ist seitdem auch im Unternehmensprofil nachzulesen:

“Das Ziel von Google besteht darin, die auf der Welt vorhandenen Informationen zu organisieren und allgemein zugänglich und nutzbar zu machen.” (Quelle http://www.google.com/corporate/)

Richtig klar wurde das 2006, als Google die Videoplattform Youtube kaufte, also erstmals in Inhalte investierte. Doch die Inhalte sind für Google nur Mittel zum Zweck – die Monetarisierung des Unternehmens erfolgt durch die Vermarktung der Inhalte – egal ob durch Google Adwords in der Suchmaschine, auf Websites, auf Google Maps oder Google Earth (Display-Netzwerk!) oder auf Youtube. Und nun hat Google vor, TV Content zu vermarkten und geht auch gleich ganzheitlich zur Sache:

Die Verschmelzung der Screens: Angriff auf das Wohnzimmer

Etwa fünf Milliarden TV Geräte gibt es weltweit, mehr als Mobile Phones und Computer. Warum also nicht als Wachstumstrategie einfach Computer und TV Gerät eins werden zu lassen – und somit alle Screens mit Google Produkten zu bespielen – vor allem mit der Suche, die den User zu dem führt, was er sucht und begehrt? Die Antwort darauf ist Google TV.

Die Google TV Hardware Supergroup

Bereits im Frühjahr 2010 hat Google den Launch von Google TV angekündigt, ohne näher auf Funktionalitäten einzugehen. Wenig später würde die Google TV Supergroup vorgestellt: Sony stattet HDTV und BluRay-Player mit den für Google TV notwendigen Komponenten aus, Logitech übernimmt die Setup Boxen und Intel steuert Consumer Electronic Chips bei.

Die Software stammt natürlich aus dem eignen Hause: das Betriebsystem Android und der Browser Google Chrome werden eine wesentliche Rolle spielen.

Im August 2010 folgten erste Informationen zur die Netz-Infrastruktur, die offensichtlich machten, wie ernst es Google mit seinem TV Engagement ist: Mit dem Telekommunikationsunternehmen Verizon wird gemeinsam an einem Breitband-Ausbau und somit bessere Grundvoraussetzungen für mehr und qualitätiv hochwertigeres Videostreaming zu schaffen.
(Damit schafft Google eine Art Parallel-Internet und vergrämte damit nicht wenige Vertreter der Netzneutralität.) Ein weiterer Beweis, wie ernst es dem Unternehmen mit seinem Engagement in Sachen TV ist.

Soweit, so gut. Diese Woche nun hat Google erste Einblicke in die Funktionalitäten von Google TV gewährt:

Google TV Killer Apps

Google TV ist eine androidbasierte Software Plattform, die auf HDTV-Geräten und Setup-Boxen laufen wird. Diese wird eine Benutzeroberfläche ähnlich dem Desktop am PC oder einer Homepage bieten. Darauf werden auch Apps zu finden sein, die wir ja bereits von Smartphones und TabletPCs kennen. Und da Android Open Source Software ist, kann nun jeder für seine WebTV-Angebote Apps programmieren und diese egalitär mit TV Stationen via Google zugänglich machen.

Und nun zu den Killerfeatures: die Google Suche wird in vollem Umfang auf den Geräten verfügbar sein. Bei Angeboten wie Boxee.tv  zum Beispiel ist diese Suche stark eingeschränkt. Ein Detail am Rande: ein Digitaler Video Recorder (DV-R), der mit einem Klick aktiviert wird, ist ebenfalls Teil des Packets. In den USA haben diese Geräte bereits seit Jahren zweistellige Zuwachsraten ( Bsp. TiVo).
Als Remote Control dient übrigens das androidbasierte Smartphone, ein eigenes Keyboard oder die gute alte Fernbedienung.

Auch erste Contentpartner stehen schon fest: HBO, CNN, Amazon, Netflix, Pandora, Napster, Twitter, The New York Times, USA Today oder YouTube – Bezahlfernsehen, Nachrichten,Video on Demand, Filme, Musik, klassische Textnachrichten und Social Media – Die Inhalte machen nun auch das TV Gerät zum Multimedia Screen. Dem Teletext und Angeboten wie MHP wird damit endgültig der Todesstoß versetzt – und möglicherweise auch dem bisherigen Verständnis des klassischen “TV Kanal”, der in diesem Umfeld wohl zur Contentmarke werden würde..

Googles TV Codex: Sozial und ohne Unterbrecherwerbung

In welche Richtung soll also Googles nächste Medienrevolution gehen? Als aufschlussreich erweist sich diesbezüglich das Developer Manual, dass über Infos zu technischen Spezifikationen weit hinausgeht.
Da heißt es zum Beispiel:

“Remember that TV is social. Consider how groups might use your website or application. Offer ways for individuals to use your site or apps in social settings.”
(Google TV Developer Guide)

Wie TV Ereignisse, zuletzt zB. ATV Meine Wahl immer wieder zeigen, ist TV mehr den je in der Lage, Gemeinschaftserlebnisse zu schaffen. Es ist nur nicht mehr der gesamte Familienverband, der sich vor der Mattscheibe versammelt, aber es sind (theoretisch) weltweit verstreute Communites, die sich zum Beispiel sonntäglich zum Tatort oder Mittwochs bei ATV AmPunkt online versammeln, um über Morde, Mandate und ModeratorInnenfrisuren zu diskutieren. Dazu kommt der Rückkanal, der durch die Social Web Features erstmal voll integriert zur Verfügung steht.

Was bedeutet das für die TV-Sender?

Mit Blogs hat die Demokratisierung des Journalismus erst begonnen und die Gatekeeper als Herrscher über Nachrichten und Nichtnachrichten entmachtet. Das egalitäre Google Ranking listet Verlagswebsites und Blogs nach gleichen Kriterien. Google TV könnte eine egalitäre Plattform für professionelle Medienunternehmen und kleine WebTV-Betreiber oder Vlogger bedeuten. Dies kann zu einer noch viel größeren Fragementierung am Fernsehmarkt führen.

Was denkt man zum Beispiel beim österreichischen Privatsender ATV über Google TV?
“Aufgrund der Größe und Marktdominanz ist Google TV mit Sicherheit ein ernstzunehmender Player,” so Ina Bauer, Leiterin der Abteilung Diversifikation & Online bei ATV. In erster Linie sieht man aber den zusätzlichen Vertriebskanal für die eigenen Inhalte – aber auch die Konkurrenz von legalen Inhalten (zB. ein gerippte Sendung, aus der die Unterbrecherwerbung bzw. Midroll entfernt wurde und gleichauf mit dem Orignalcontent gereiht wird.) Neugierig ist man aber auf das Business Modell, das Google TV präsentieren wird, meint Ina Bauer. Denn zur Zeit ist zum Beispiel in Österreich noch Usus, Online Video Advertising vor allem als “komplementäre Verlängerung einer TV Kampagne im Netz” zu sehen.

Das Ende der Unterbrecherwerbung? Das Ende der TV Vermarkter?

Nicht nur Micro-Payment Modelle haben es durch die Freeconomy des Web schwer. Denn Google scheint mit der sogenannten Unterbrecherwerbung, zur Zeit noch das bevorzugte Werbemodell des Privatfernsehens, ein für alle Mal aufräumen zu wollen, ebenso mit Sponsoring Spots vor Sendungen.

“Understand that content is king. Get users to the content as quickly and easily as possible. Don’t interrupt when users are watching TV. Instead, make the viewing experience better.”
(Google TV Developer Guide)

Auf Online Video Advertising umgelegt sind Unterbrecherbrecher-Werbung und Sponsoring Spots sogenannte Midroll und Prerolls. Also kurze Werbevideo, die vor oder während dem gewählten Video gespielten werden und dem Produzenten des Videos Einnahmen bringen sollen.

Doch: Welche Möglichkeiten der Amortisierung gibt es nun, in Anbetracht der bisher scheiternden Micropayment- und Abonnementmodelle? Möglicherweise hat Google die Antwort des Businessmodells von Google TV bereits gegeben. Im September 2010 verkündete Google nämlich, man plane, Display Ads wieder “sexy” zu machen.

Auf der IAB Mixx Conference zeigte das Google Advertising Team einige neue, für youtube.com gedachte Formen der Display-Ads, die bei Nichtgefallen “geskipped”, also weggeschaltet, werden können. Der Kunde zahlt dabei nur die tatsächlich angesehenen Ads. Googles Theorie: Klassische Unterbrecherwerbung oder auch Videoads werden in einem Sendungsumfeld platziert, in dem die Medienplaner die Zielgruppe für ein Produkt oder eine Dienstleistung vermuten. Google hingegen möchte, wie schon bei Google Adwords, die Kunden nicht nach demografischen Daten, sondern nach deren Interessen targeten. Und diese Interessen werden offensichtlich, wenn der Kunde ein Suchwort eingibt. 


Danke an Andreas Heissenberger für den Input!

Um diese Werbeform für den Kunden interessant zu machen und auch ein angemessenens Werbevolumen (Inventory) bieten zu können, muss Google TV natürlich eine enorme Reichweite erlangen. Daher soll Google die “aggressive international Expansion” planen. 

Ein weiterer Vorteil von den überspringbaren Display Ads in Videos könnte auch ein geringerer technischer TKP sein. Denn wer Online Werbung schaltet muss über eine komplexe technische Infrastruktur zum Ausliefern der jeweiligen Werbemittel verfügen. Bei manchen Online Werbeformen ist es dieser technische TKP, der den Preis für den Werbekunden relativ hoch macht. Wenn Google aber eine Möglichkeit findet, diesen technischen TKP sehr gering zu halten, dann müssen sich die Online Vermarkter wirklich warm anziehen – denn dann kann es sein, dass ihnen Google bald bei der Bewegtbild Vermarktung das Leben ziemlich schwer machten wird.

Will der Seher denn überhaupt Nutzer werden?

Seit einiger Zeit sprechen Medienforscher davon, dass der TV Zuseher mündig wird. Der Seher nimmt längst mehr als nur die Fernbedienung in die Hand, um das Fernsehprogramm seinen Bedürfnissen anzupassen. So ist der wichtigste Trend beim Nutzerverhalten das sogenannte zeitversetzen Fernsehen (Time Shift), welcher vor allem durch die Möglichkeit des Digitalen Video Recordings und von Video on Demand, forciert wurde.

Neben diesem Time Shift kommt es auch immer mehr zu einer Fragmentierung der Seherschaft durch digitale Spatenkanäle: eine gleichbleibende Anzahl von Usern verteilt sich auf eine größer werdenen Anzahl an TV Kanälen mit differenzierteren Angeboten.
Auch das Verhalten der Programmauswahl hat sich geändert: Statt zuerst die Kanäle auf der Fernbedienung durch zu switchen, beginnt für eine zunehmende Anzahl der Seher/User der Fernsehabend mit einem Blick auf die zuletzt via DVR aufgezeichneten Sendungen.
Der User wird also immer mündiger, wenn es darum geht, Zeitpunkt und Kanal für den Fernsehkonsum zu wählen: Mehr Spartenkanäle, gezielt ausgewähltes und aufgezeichnetes Programm – zu einem selbstbestimmten Zeitpunkt. Diesen Entwicklungen kommt Google TV entgegen.

Doch gerade die Vielzahl der Möglichkeiten ist auch der Pferdefuß von Google TV. Gerade in Europa ist die Nutzung von Apps auf Smartphones noch nicht selbstverständlich, von einer Gruppe an Early Adopter mal abgesehen. Auch fraglich ist, ob die komplexe technische Lösung von Google TV eine breite Masse an User anspricht: Die Usability vom “normalen” TV ist derzeit noch unerreichbar, die Reduktion von Komplexität durch das TV Kanal-System ebenfalls. Wer einmal beobachtet hat, wie ein mitteleuropäischer Durchschnittsbürger an DVB-T und Digitalboxen verzweifelt, wird auch an der Usability von Google TV zweifeln, sowohl an der Hardware – als auch der Softwarelösung.

Möglicherweise ist der mündige TV Zuseher also einfach noch nicht mündig genug.

Quo vadis, (Google) TV?

Entwicklungen in Zusammenhang mit Bewegtbild dauern immer länger als vermutet. Diese Lektion musste Google wohl auch bereits bei den Monetarisierungsversuchen von youtube.com lernen.
Die Software- und Technologielösung von Google TV mutet derzeit noch zu komplex an, um funktionieren zu können. Andererseits sind einige Features (Google Videosuche!) bereits vorhanden, die Frage, ob sich hinter dem Label Google TV vor allem eine Marketingoffensice versteckt, ist berechtigt.
Wenn es Google aber schafft, ein einzigartiges Portfolio an Inhalten (eine Art Itunes Store für Bewegtbild) aufzubauen, versehen mit einigen neuen (interaktiven) Features, könnte damit Google TV der “Critical Mass” schmackhaft gemacht werden – und mit der Reichweite kommen auch die Werbekunden.

Aber das werden wir alles bald erfahren. Launchdatum für Google TV in den USA ist gerüchteweise der 17. Oktober 2010, Europa soll 2011 folgen.

Der Developers Guide für Google TV ist hier zu finden.

PS: Danke an die Teilnehmer des Almcamp 2010 für die anregenden Diskussionen zu diesem Thema!

7
Oct.10

Facebook Groups reloaded

Wessen Facebook Freundesliste mit den Eintragungen im Telefonbuch konkurriert, wird darunter bestimmt den ein oder anderen Freund haben, mit dem man nicht die Bikinifotos des Maledivenurlaubes oder die Statusmeldungen über die Ungerechtigkeiten des Chefs teilen möchte. Für diese User hat Facebook-Macher Mark Zuckerberg die Facebook-Gruppen überarbeitet und mit mehr Features ausgestattet. Dadurch sollen Nutzer mehr Kontrolle über die Veröffentlichung privater Inhalte haben und der Datenschutzdiskussion der Facebook-Kritiker der Wind etwas aus den Segeln genommen werden.
Gruppen sollen nämlich ab sofort die Privatsphäre der User mehr schützen und Informationen nur für ausgewählte Personen des Freundeskreises sichtbar machen. Durch die neuen Zusatzfeatures werden User dazu animiert diese Gruppen auch wirklich zu nutzen.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Die Zugänge zu den Gruppen sind mit den alten vergleichbar: Bei geheimen Gruppen sind Mitglieder und Inhalte für Nicht-Mitglieder nicht sichbar, bei geschlossenen Gruppen sind die Mitglieder öffentlich und die Inhalte privat und bei offenen Gruppen sind sowohl Mitglieder als auch Inhalte öffentlich.
  • Ab sofort wird der Benachrichtigungsordner mit Gruppeneinladungen nicht mehr überquellen, denn man wird einfach hinzugefügt – man ist somit automatisch Mitglied der Gruppe. Hat man in seinen Anwendungseinstellungen unter Gruppen E-Mail-Benachrichtigungen eingestellt, kann es bei öfterem Hinzufügen zu Gruppen dafür im Mailpostfach Spam-Alarm geben. Praktisch: Nach Verlassen der Gruppe, ist es nicht mehr möglich der Gruppe abermals hinzugefügt zu werden. Bei geheimen Gruppen ist ein Beitritt zu einem späteren Zeitpunkt daher nicht möglich, bei geschlossenen und offenen ist das kein Problem.
  • Unter Gruppeneinstellungen ist es möglich eine Mailadresse zu erstellen, die für Postings via Mail und auch als Vanity-Url (www.facebook.com/groups/Vanity-Url) dient.
  • Dokumente können erstellt, von allen Mitglieder bearbeitet und kommentiert werden. Von wem und wann das Dokument bearbeitet wurde, sowie die Vorversionen des Dokuments, sind in der rechten Sidebar nachzuvollziehen.
  • Besonders praktisch ist die ausgebaute Chatfunktion. Nun kann nämlich mit der gesamten Gruppe gleichzeitig gechatten werden und anstelle der Namen werden lediglich die Profilbilder der User angezeigt.
  • Kommentare zu den Beiträgen werden in Echtzeit hinzugefügt
  • Einrichten einer Mail-Benachrichtigung bei Hinzufügen neuer Beiträge von Mitgliedern ist möglich. Die Standard-Benachrichtigungen sind nach wie vor vorhanden und können für jedes einzelne Posting abonniert und abbestellt werden.

Eine Menge neuer Features, die Gruppen deutlich attraktiver werden lassen, auch für kleine einfache Arbeitsgruppen oder einfach nur um die Wochenendgestaltung mit den engsten Freunden zu teilen. Ob User die Gruppen tatsächlich verwenden werden oder sie das gleiche Schicksal ereilen, wie die kaum genutzte Listenfunktion, bleibt abzuwarten.

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