Best Practice der Krisenkommunikation

Vorneweg: Weder will noch kann ich beurteilen, wie gut oder schlecht "žphysikalisch" mit der Deepwater Horizon-Katastrophe im Golf von Mexico umgegangen wird und wie sich so eine Tragödie verhindern lässt. Aber kommunikationstechnisch sind BP und Konsorten am Puls der Zeit. Ölkonzerne haben spätestens seit Exxon Valdez gelernt, dass "Kopf in den Sand stecken" nichts nützt. Und in Zeiten von Web 2.0 ist Vertuschen ohnehin nicht möglich und somit kontraproduktiv. Also treten die Verantwortlichen aktiv an die weltweite Öffentlichkeit: Auf der Seite www.deepwaterhorizonresponse.com, der offiziellen Informationsseite zum Vorfall, sind alle involvierten Unternehmen und Ämter beteiligt, alle Informationen, Bilder, Videos, Presseaussendungen, FAQs etc. gebündelt (schon wenige Stunden nach dem Vorfall war eine Vorgängerseite mit allen aktuellen Infos online). Damit erlangen die beteiligten Informationshoheit und verhindern soweit wie möglich Verwirrung und Gerüchte. Zusätzlich werden alle aktuellen Kommunikationstools genutzt: Twitter (3.600 Follower), Facebook (über 17.000 Fans), RSS Feeds und Flikr werden angeboten und vor allem ständig aktuell gehalten. Jetzt bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen nicht nur in puncto Kommunikation auf der Höhe sind - das Ganze spielt sich ja leider nicht im Web ab, sondern in realiter.

3 Comments

  1. dnlplus -  25. Mai 2010 - 19:05 354

    Hallo, das hier ist ein Kommentar.
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  2. Ed Wohlfahrt -  12. Mai 2010 - 20:34 314

    Hallo, das hier ist ein Kommentar.
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