Social Media, eine neue Sucht?
In einer von Retrevo durchgeführten Studie (1000 Befragte) zur Nutzung von Social Media zeigte sich, welche Bedeutung der Kommunikation über Facebook und Twitter bereits zugemessen wird.

48% der Teilnehmer lesen oder schreiben Statusupdates, nachdem sie ins Bett gegangen sind. Die Meisten machen das am Morgen als Informationsupdate und Start in den Tag, nicht wenige kontrollieren auch mitten in der Nacht, manche sogar mehrmals. Generell ist die Bereitschaft der unter 25-jährigen zur Kontaktaufnahme größer. Ob Facebook und Twitter Schlafstörungen verursachen, wird uns sicher bald eine andere Studie klarmachen.

Auch die Bereitschaft gerade durchgeführte Tätigkeiten – für das Lesen einer elektronischen Nachricht – zu unterbrechen ist groß. Nur ein Drittel der unter 25-jährigen lässt sich nicht ablenken. Die Hälfte der Jungen unterbricht gerne eine Mahlzeit, für ein Zehntel hat Facebook und Co. bereits die letzte Intimität vertrieben.
Die präsentierten Ergebnisse zeigen eindeutig wie umfassend Social Media wie Facebook und Twitter mittlerweile in den Alltag der Menschen integriert sind. Vor allem die jüngere Generation der “Digital Natives” kann sich einen Umgang ohne Social Media kaum mehr vorstellen.
Beim Verfassen dieses Blog-Beitrags habe ich zweimal Facebook besucht und war einmal kurz auf Twitter. Insgesamt dreimal kurz abgelenkt. Wie steht es mit Ihnen? Wie halten Sie es mit Ihrem Social Media Konsum und in welche Bereiche darf er (noch) nicht vordringen?


3 Reaktionen auf “Social Media, eine neue Sucht?”
[...] des Tages: Social Media laut Digital [...]
Es hat schon etwas Verlockendes und kostet Überwindung, nicht ständig auf Twitter & Co nachzusehen, was gerade passiert – insbesondere, wenn man wie ich auch beruflich viel mit Social Media zu tun hat. Wichtige Aufgaben erledige ich daher grundsätzlich morgens bevor ich irgendeine Anwendung öffne, allerdings klappt das nicht immer. Ob es demnächst wohl ein Treffen der Anonymen Twitteraties gibt?
Diese Treffen gibt es ganz sicher, auch wenn jemand nur schnelles Geld damit machen will. Wie bei jeder anderen Beschäftigung, sei es online oder offline, ist es wichtig ein gesundes Maß zu finden. Ich brauche bei meiner Arbeit Konzentration und darf mich nicht ständig ablenken lassen. Also wenn gearbeitet wird, dann kappe ich die Internetverbindung. Klappt nicht immer, aber wirkt oft Wunder.