27
Feb.10

Digital Affairs geht online

Erfolgreiche Unternehmen der 10er Jahre haben angeblich keine Webpage mehr, sondern sind dort wo ihre Kunden sind. Also in den Social Networks auf Facebook, Twitter, Foursquare und was eben sonst so für das jeweilige Unternehmen relevant ist. Wir haben uns zumindest entschlossen, weitgehend auf die statische Visitenkarte Homepage zu verzichten und möchten statt dessen einen Blog zum Thema Online Kommunikation und Digital Relations führen.

Judith Denkmayr und Gerald Bäck
Foto: Karola Riegler
Die Gründung unserer Agentur hat bereits lange bevor wir damit an die Öffentlichkeit gehen wollten für ein wenig Aufsehen gesorgt. Wir sehen unsere Dienstleistungen als Ergänzung zur klassischen PR und vor allem als Möglichkeit mit KonsumentInnen, KundInnen, WählerInnen in einen kommunikativen Austausch zu treten. Das geht nicht von heute auf morgen und Social Media ist keine eierlegende Wollmilchsau, die man nur mit einem Facebook-Account aktivieren könnte. Auch dieses Bewusstsein möchten wir mit unserem Unternehmen schaffen und glauben, dass Organisationen hier von unserem Know-How profitieren könnten.

Wir, das sind Judith Denkmayr und ich, Gerald Bäck. Judith Denkmayr hat Publizistik studiert und war zuletzt für die Social Media Aktivitäten bei ATV verantwortlich, wo sie unter anderm das sehr erfolgreiche Konzept für die Sendung Am Punkt erstellte und umsetzte. Sie wird sich als hauptverantowrtliche Geschäftsführerin mit Konzeption und Umsetzung von Digital Relations beschäftigen.
Ich selbst habe 10 Jahre lang die Geschäfte beim Internet Medienbeobachter public.webwatch geführt und damit schon immer recht nahe am Kommunikationsbereich gearbeitet. Ich werde mich bei DIGITAL AFFAIRS als Geschäftsführer sowohl um technische Details, wie auch Konzeption und Umsetzung kümmern. Bei der Umsetzung und Beratung hilft uns unsere persönliche starke Verankerung auf verschiedensten Social Media Plattformen, da wir der Auffassung sind, dass man Kunden nur dann wirklich gut beraten kann, wenn man selbst Erfahrungen vorweisen kann, die über 9 Follower auf Twitter hinausgehen und die man nur über die persönliche Nutzung machen kann.

Neben uns beiden sind auch die Unternehmen Ecker und Partner und PXP beteiligt. Ecker und Partner bringt nicht nur jahrelange Kommunikationserfahrung in die Partnerschaft mit, sondern auch ein funktionierendes Backoffice, das uns erlaubt, uns aufs Wesentliche zu konzentrieren. PXP war die erste Webagentur in Österreich und bringt ebenfalls eine Menge Erfahrung im klassischen Webbereich ein.

Wir freuen uns auf die spannende Herausforderung!

Pressesaussendung (Doc)
Pressefoto

26
Feb.10

Facebook und netlog Statistiken täglich aktuell

Ab sofort gibt es hier im Blog täglich die neuesten Userzahlen zu Facebook und netlog. Die Zahlen sind kein Geheimnis, sondern werden in den Werbeplanungstools von Facebook und netlog immer aktuell angezeigt. Wir haben lediglich eine Methode entwickelt, die Userzahlen täglich nach Altergruppen und Geschlecht zu erheben. Und die Ergbnisse sind durchaus überraschend:

Facebook, die unangefochtene Nummer Eins

Die Zahlen strafen hier alle Zeitungsartikel über einen angeblichen Abwanderungstrend aus Facebook lügen. Wenn sich beispielsweise Doris Knecht entschließt, Facebook den Rücken zu kehren, legen gleichzeitig hunderte ÖstereicherInnen einen neuen Account an. Derzeit steht Facebook bei über 1,7 Millionen Usern in Österreich, wobei sich Männer und Frauen die Waage halten. Täglich kommen jedenfalls tausende neue ÖsterreicherInnen neu bei Facebook an und Ende März wird Facebook wahrscheinlich die zwei Millionen Grenze knacken.
Für die Kommunikationsbranche heißt das, dass Facebook entgültig und ein für allemal im Mainstream angekommen ist und nicht mehr ignoriert werden kann. Die eigene Repräsentation auf Facebook sollte und wird immer mehr zu Selbstverständlicheit werden. Mit dem Erreichen einer derart großen Masse, wird Facebook auch als Ersatz von Email aber noch viel mehr als Suchmaschine verwendet werden, weil beides zumindest derzeit einen sehr guten Spamschutz bietet.

netlog, das unterschätzte Netzwerk

netlog kommt außerhalb von netlog kaum vor und wir deswegen immer unterschätzt. Aber trotzdem nutzen über 700.000 ÖsterreicherInnen netlog als Social Network. Die große Stärke von netlog liegt eindeutig bei den unter 20-jährigen und ist deswegen vielleicht nur für bestimmte Branchen und Unternehmen interessant. netlog bietet kaum offene Schnittstellen beispielsweise zu Twitter oder anderen Feeds und kann auch von außen schwer automatisiert abgefragt werden. Faktum ist, dass netlog speziell bei den österreichischen Jugendlichen eine immer bedeutendere Rolle spielt und in der Unternehmenskommunikation nicht mehr ignoriert werden kann. Unserer Meinung nach wird netlog in Österreich spätestens Ende des Jahres eine Million User in Österreich vorweisen können.

25
Feb.10

What’s your mobile intent?

Wer überlegt, eine Mobile Application für seine Produkte und Services anzubieten, tut gut daran, einen Blick auf die Motive seiner Kunden zu werfen. Ausführlich damit beschäftigt hat sich die US-PR-Firma Ruder Finn – und ihren Mobile Intent Index in eine sehr anschauliche, animierte Form gepresst – hier ein (statischer) Auszug:

Neben den erwartbaren Motiven wie Arbeit, Socializing und Entertainment überrascht der hohe Anteil an Finanztransaktionen, die offensichtlich über Mobile Applikations durchgeführt werden; ebenso die hohe Anteilnahme an politisch oder sozial-motiverten Aktionen.

Der Mobile Intent Index wird übrigens quartalsweise erhoben.

25
Feb.10

Googles Echtzeitsuche wertet Social Media Content auf

Vor einigen Wochen erst verkündete Google, Echtzeit-Suchergebnisse verstärkt in die Google-Suche zu intergrieren. Bisher war für ein gutes Google-Ranking vor allem kontinuierlicher Seitenaufbau von Bedeutung: Alter der Domain, Menge an hochwertigem Content, Verlinkungen von anderen Seiten etc brauchen viel Zeit. Seit einigen Wochen aber werden Twitter und Myspace-Beiträge in der Google-Suche prominent gelistet – und nun gibt Google bekannt, dass auch die Facebook Pages in diese Suche involviert werden.

Facebook Pages wurden bereits seit längerem gezielt darauf hingeführt, im Google Ranking gut zu performen: Individuelle URLs für Pages, die Möglichkeit auf Pages zu gelangen, ohne bei Facebook registiriert zu sein oder gar Fan jener Page zu sein, sowie die immer weitreichenderen Massnahmen, eine Facebook Page grafisch als Landing Page für nicht Nichtmitglieder aufzubereiten. Hier ein Beispiel für die grafische Aufbrereitung des lokalen Tourismusmagazins “So isses” aus dem Maltatal Kärnten:


facebook.com/soissesat

Was bedeutet dies nun?
Die Suchmaschine Google hat in Österreich einen Marktanteil von ca. 88 Prozent und ist somit das Tor zur Welt des Internet für die meisten Österreicher. Durch Googles Aufwertung von Social Media Inhalten, speziell der Facebook Page, wird es nicht nur immer wichtiger auf Facebook präsent zu sein, sondern auch die dort gebotenen Möglichkeiten optimal zu nutzen.

23
Feb.10

50 Millionen Tweets täglich

Quelle: twitter.com

Twitter hat heute nach lange Zeit wieder ein paar Zahlen veröffentlicht und gibt an, dass täglich 50 Millionen Tweets auf Twitter gepostet werden, wobei Tweets von identifizierten Spam-Accounts bereits aussortiert wurden.

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