23
Jan.12

Fallstrick Couponing – Mit Daily Deal die Katze im Sack gekauft.

Iwona Wisniewska

Ein Gastbeitrag.

Mit 14. April schliesst eines der Lieblingslokale der Wiener Foodies, das Lokal “Zur schwarzen Katze” im 18. Bezirk. Trotz hymnischer Kritiken und einer treuen Anhängerschaft wirft der kochende Gastwirt entnervt das Handtuch. Was war passiert? Akute Ageusie? Kreative Klemme? Nein, sondern die Folge einer unternehmerischen Fehlentscheidung. Auf der mittlerweile geschlossenen Website www.zurschwarzenkatze.at/ war dazu bis vor kurzem zu lesen:

“Das Fass zum Überlaufen hat aber das Desaster mit den Daily Deal-Gutscheinen gebracht. Von vielen unternehmerisch fragwürdigen Entscheidungen war das mit Abstand die dümmste, die wir je getroffen haben. Nicht nur die Bedingungen der Firma Daily Deal selbst sind, gelinde gesagt, ungünstig, viel, viel schlimmer sind die Erfahrungen mit dem Großteil der Gutscheinkäufer.”

Gastronomie – abseits der Systemgastronomie à la Schachtelwirt – und Schnäppchendienste wie Groupon oder Daily Deal vertragen sich eben nicht miteinander. Was auf den ersten Blick wie eine Win-Win-Situation aussieht – ein volles Lokal für den Wirt, sowie die Chance, neue Stammgäste zu gewinnen und für die Gutschein-Inhaber gutes Essen zum Schnäppchenpreis – wird schnell und nahezu 100%ig sicher für beide Teile zum Albtraum:

Der Wirt zahlt bei jedem per Gutschein konsumierten Essen drauf, weil nach Abzug des Rabatts und der Gebühren für Groupon und Co. weniger übrig bleibt als der reine Materialwert der Speisen. Bei einem mit Gutschein-Essern voll besetzten Lokal in der Größe der schwarzen Katze können das pro Abend schon 500,– bis 1000,– Euro sein, die weniger eingenommen werden, als die Zutaten (Fleisch, Gemüse, Obst, Eier etc.) gekostet haben. Vom Decken der weiteren Kosten für Personal, Miete, Energie etc. ganz zu schweigen. Bei den geringen Margen und der dünnen Kapitaldecke, die in der gehobenen Gastronomie vorherrschen, ist man da recht schnell zahlungsunfähig.

Die Stammgäste sind – salopp ausgedrückt – angepisst, weil Ihnen Leute, die in der Regel sonst nicht in dieses Lokal gehen würden, die Plätze wegnehmen und auch noch deutlich weniger zahlen als diejenigen, die dem Wirt über Jahre die Stange gehalten haben.

via

Die Gutschein-Esser sind verärgert, weil das Personal (das vermutet, dass es bei dieser Art von Klientel wenig Trinkgeld erwarten kann) wenig gastfreundlich agiert.

Etliche dieser Gäste sind zudem auch verärgert weil Extras (Brot, Gedeck, andere Beilagen) zum Normalpreis verrechnet werden und sich so das vermeintliche Schnäppchen eher wie ein über den Wirtshaustisch-Ziehen anfühlt.

Die Folge: Keine neuen Stammgäste, dafür aber reihenweise negative Bewertungen auf Publikumsplattformen wir restauranttester.at und speising.at. Dass das kein Einzelfall ist, belegt eine aktuelle Studie der Cornell University, die zum Schluss kommt: “average rating scores from reviewers who mention daily deals are 10% lower than scores of their peers on average”. I rest my case.

Natürlich kann man das alles auch anders sehen. Immer wieder höre ich von Kolleg/innen, man dürfe die Kosten für Daily Deal & Co nicht direkt dem Deckungsbeitrag der verkauften Speisen zurechnen, sondern müsse diese als Marketingaufwand sehen.

Eh.

Was dabei übersehen wird ist, dass sinnvolles Marketing voraussetzt, dass die gesetzten Marketingmassnahmen die so genannte “Positionierung” des Unternehmens/Produktes unterstützen. Der amerikanische Marketing-Fachmann Jack Trout nennt Positionierung deshalb auch “the battle for your mind”. In der gehobenen Gastronomie mit ihrem emotional aufgeladenen Anspruch an Auge und Gaumen stellen Geiz-ist-Geil Schnäppchen die Antithese zur eigenen Positionierung dar. Die Schlacht um den Kopf des Kunden gewinnen hier Groupon und Co., der Wirt ist lediglich ein austauschbarer Erfüllungsgehilfe. Die Schnäppchen-Termiten, die das eine Lokal bis zur Pleite leergefressen haben, ziehen unverzüglich zum nächsten, wenn dort ein Rabatt lockt.

Ein Daily Deal Angebot ist deshalb nicht nur kurzfristig wirtschaftlicher Wahnsinn, sondern zerstört nachhaltig die mühsam aufgebaute Marke.

Fazit: Wirt pleite. Klappe zu, Affe tot.

Michael Vesely
reisinger’s am salzgries

1010 Wien, Salzgries 15
www.cafe-reisinger.at

11
Jan.12

Facebook’s Zensur-Hickup

Iwona Wisniewska

Letzte Woche haben wir auf unserer Facebook Page gepostet, dass es ein interessantes Profil auf Facebook gibt, das Teil einer Anti-Drogen Kampagne einer israelischen Behörde ist. Auf dem Profil war die Timeline eines Drogenabhängigen sichtbar und als Gegenüberstellung die Timeline eines Menschen ohne Drogenprobleme.

Das Ganze sah in etwa so aus:

via allfacebook.de

Als wir heute darauf aufmerksam wurden, dass das Profil mittlerweile von Facebook gelöscht wurde, da es gegen die Nutzerrichtlinien verstößt (es ist eigentlich ein Fake Profil), wollten wir dies natürlich unter unseren Eintrag auf der Facebook-Seite bekannt geben. Leider haben wir den Beitrag nicht mehr gefunden. Auch in den Insights tauchte er nicht mehr auf. Komisch. Da hat Facebook doch tatsächlich anscheinend unseren Eintrag gelöscht. Ein Eintrag, bei dem 20 Likes und einige Kommentare vorhanden waren.

Was könnte passiert sein? Die Verlinkung zu einem von Facebook gelöschten Profil könnte automatisch mit der Löschung des Profils selbst einhergehen und automatisch stattfinden. Dennoch etwas merkwürdig.

Im Zuge dessen entstand bei uns die Diskussion darüber, ob Facebook denn wirklich etwas zu viel in den User-Stream eingreift. Jüngstes Beispiel aus unserem eigenen Kreis: Chefin Judith Denkmayr hat in unserer Digital Affairs Gruppe, die nicht öffentlich zugänglich ist, ein Video gepostet. Das Video hat Judith selbst gemacht, welches sie bei einer Besichtigung eines Büros gefilmt hat. Darauf waren nur leere Räumlichkeiten zu sehen. Keine Hintergrundgeräusche und schon gar keine Musik. Facebook hat daraufhin das Video mit der Begründung einer Urheberrechtsverletzung gelöscht und Judith musste eine eidesstattliche Begründung abgeben, die so aussah:

Nach kurzer Zeit hat Facebook das Video wieder “freigegeben”.

Die Frage, die sich stellt: What’s next? Mit welchen Maßnahmen gegen “nicht-konforme” Inhalte auf Facebook muss man noch in Zukunft rechnen? Wie rechtfertigt Facebook solche arbiträr gesetzten Maßnahmen auf Dauer gegenüber Unternehmen und seinen Contentlieferanten – den Usern?

Update: Userinhalte werden gelöscht, dafür wird jetzt Werbung in den Stream geschaltet: Artikel auf derStandard.at

6
Dec.11

Twitter Entwicklung 2011: Die Vögel im Osten zwitschern lauter.

Twitter scheint im deutschsprachigen Raum noch immer nicht ganz angekommen zu sein und zählt auch in Österreich weiterhin zu den Nischenplattformen. Die mit @, # und verschiedensten Abkürzungen gespickten, auf 140 Zeichen begrenzten Kurznachrichten sind vielen ÖsterreicherInnen noch ein Buch mit sieben Siegeln. Aber Twitter kann man ja bekanntlich nur richtig verstehen, indem man Twitter benutzt. Langsam aber sicher hat sich in Österreich eine kleine aber feine Twitter Community mit stetigem Wachstum gebildet, die mittlerweile fast 66.000 Accounts zählt.

66.000 Geeks? Nicht nur!
Neben mehr oder weniger prominenten Einzelpersonen neigen auch Medien, die Politik, NGOs und Vertreter aus Wissenschaft und Forschung dazu zu zwitschern, stellen jedoch nur 3% der österreichischen Internetuser. 2011 konnte die österreichische Twitter Community ein erhebliches Wachstum verzeichnen: Während Anfang des Jahres noch rund 38.000 österreichische Twitteraccounts zu verzeichnen waren, ist die österreichische Twitter Community mittlerweile auf 65.672 Accounts angewachsen (Stand 05.12.2011) und hat damit gut um ⅔ zugelegt. Wer in Österreich zwitschert, tut dies laut Social Media Radar größtenteils aktiv (~31.000 aktive Accounts) und generiert auch selbst Inhalte (~23.000 schreibende Accounts). Die österreichischen Twitter User entsprechen damit also nicht ganz dem klassischen Bild der passiven, nur Inhalte konsumierenden InternetbenutzerInnen.
Die Twitter Nutzung der ÖsterreicherInnen scheint zum überwiegenden Teil auch auf den deutschsprachigen Raum fokusiert zu sein, die Accounts, denen österreichische Twitteranten followen, stammen zum überwiegenden Teil aus der D-A-CH Region.

Österreichisches Großstadtgezwitscher
Auffallend ist ein starkes Ost-West Gefälle in der Twitter Nutzung der ÖsterreicherInnen, wobei Wien der absolute Hotspot der österreichischen Twitter Community ist. Gut 21.000 Twitteranten geben an, vom Standort Wien aus zu twittern und lassen damit vermuten, dass es sich in der Hauptstadt leichter zwitschert, bzw. dass Twitternutzung in Österreich bislang ein urbanes Phänomen sein könnte.
Bleibt nur abzuwarten, ob der Westen Österreichs auch bald darauf hört, was die Vögel im Osten bereits von den Dächern pfeifen, das stetige Wachstum der Community könnte das vermuten lassen. Oder vielleicht zeigt der Westen Twitter weiterhin die kalte Schulter und bleibt bei dem Standpunkt, die im Osten haben einen Vogel – wer weiß, wir werden sehen, bzw. darüber twittern.

4
Nov.11

Der Social Media Report 2011: Was, wer und warum eigentlich?

Wie wird Social Media in Österreich genutzt? Wer ist auf welchen Plattformen präsent und warum? Welche Unternehmen sind wo und wie aktiv und wer macht das besonders gut? Digital Affairs und Integral haben in Zusammarbeit den über 50-seitigen Social Media Report erstellt, der gespickt ist mit Expertisen von Social Media Profis und Marktforschungswissen von Integral. Beantwortet werden darin natürlich nicht nur die eingangs gestellten Fragen, sondern es werden auch praktische Handlungsempfehlungen gegeben, z.B. wie man Nutzer im Social Web am effizientesten erreichen kann und wie Erfolg gemessen wird. Abgerundet wird dies mit Prognosen über die Zukunft von Social Media in Österreich.

Das Medium Internet hat in Österreich mit 80% Penetration praktisch alle Bevölkerungsgruppen erreicht. Kommunikation, Information und Alltagsorganisation stehen im Vordergrund, und Social Media gewann in den letzten Jahren stark an Bedeutung. Die Kommunikation intensiviert sich und verlagert sich zum Teil in soziale Netzwerke, wo die Nutzer immer stärker zu Produzenten von Content werden. Je weniger technische Kenntnisse und kreatives Potenzial benötigt werden, desto mehr Nutzer erstellen Content im Internet. Das schlägt sich in der Zahl jener nieder, die bereits ein Soziales Netzwerkt besucht haben – nämlich bereits zwei Drittel der Internetnutzer! Hier setzt der Social Media Report an, denn es gilt diese NutzerInnen effizient zu erreichen.

Maßnahmen können unter anderem Werbeeinschaltungen sein, verschiedenste Social Plugins, Spiele aber allem voran eine klare Contentstrategie und medienadäquate Kommunikation. Diese Punkte und mehr werden im Report genau erläutert und bewertet – was funktioniert, was funktioniert nicht, oder wie können Unternehmen ihre Aktivitäten bewerten und messen, daraus lernen und in Folge optimieren?

Insbesondere Unternehmen, die noch nicht im Social Web aktiv sind, legen wir diesen Bericht ans Herz. Gekoppelt mit einem Workshop, in dessen Rahmen maßgeschneiderte Empfehlungen für das Unternehmen besprochen und erarbeitet werden, bildet der Social Media Report eine verlässliche Basis. Und Unternehmen, die bereits im Social Web vertreten sind, können mit den Erkenntnissen prüfen, ob sie auf dem richtigen Weg sind und ihre Auftritte optimieren.

Der Social Media Report 2011 ist in unterschiedlichen Preismodellen verfügbar, für genaue Infos gibt’s diesen Infofolder.

Für den Bezug des Social Media Reports 2011 oder weiterführende Informationen, füllen Sie einfach das untenstehende Formular aus:

*(kennzeichnet erforderliches Eingabefeld)

Unterstützt von Fast Secure Contact Form

26
Sep.11

Facebook – Alles neu macht der September

Wir sind es ja gewohnt, an dieser Stelle über Neuerungen bei Facebook zu schreiben. Manchmal fallen sie kleiner aus, manchmal größer. Gegen die vor einigen Tagen bei der Entwicklerkonferenz f8 vorgestellten Änderungen verblasst allerdings alles andere, das hier jemals gestanden hat. Um es großspurig auszudrücken, Facebook hat sich neu erfunden.

Facebook Timeline

Das Facebookprofil bekommt ein neues Aussehen. Derzeit noch in einer nicht ganz fehlerfreien Entwicklerversion zu haben, wird ab Anfang Oktober allen 800 Millionen Usern die “Timeline” Version ihres Profils angeboten. Vom Design her völlig neu, ist hier der Hintergedanke sein gesamtes Leben auf Facebook auszubreiten. Die bereits geposteten Einträge sind über eine einfache Navigation zu finden, Milestones wie Abschlüsse an der Uni, Knochenbrüche, aber auch der Tod eines Freundes oder Familienmitglieds können eingetragen werden. Aussehen wird das ganze dann so:

 

Neuer Open Graph

Zweites großes Feature: Facebook will in Zukunft alles über den Konsum seiner Mitglieder wissen. Durch die Erweiterung des Open Graph und die Zusammenarbeit mit diversen Unternehmen, Applikationen und Seiten werden gelesene Artikel, gehörte Musik oder gesehene Videos im Ticker der Freunde angezeigt, Musik kann auch direkt in Facebook gehört werden, das Verlassen der Seite ist dazu also nicht mehr nötig. Auch ganz spezielle Aktivitäten wie beispielsweise das Essen eines Sandwiches können automatisiert über eine Applikation deinen Freunden mitgeteilt werden.

Und jetzt?
Was bedeuten diese Änderungen für die User, was für auf Facebook präsente Unternehmen? Zuerst einmal etwas zu den Usern: diese werden mit der neuen Version von Facebook noch viel mehr Möglichkeiten haben, Informationen auf Facebook zu verbreiten. Durch das automatisierte Weiterleiten von Aktivitäten wird es wohl noch kaum eine Aktivität im (Online-)Leben der User geben, die nicht auch auf Facebook erscheinen wird. Und die neue Timeline wird es auch erlauben, Lücken im Leben der User zu füllen, die bisher noch nicht auf Facebook standen. So kann sogar die Geburt bebildert werden (falls das etwas ist, das User gerne mit all ihren Freunden teilen wollen).
Für Unternehmen bedeutet dies natürlich eine Ausweitung der Möglichkeiten auf Facebook. Applikationen bieten nun viel mehr Interaktionsmöglichkeiten, die zusätzlichen von Usern auf Facebook gestellten Daten werden eine noch viel präzisere Möglichkeit der Werbung erlauben. Ab wann diese Möglichkeiten auszuschöpfen sind, ist allerdings noch unklar. Besonders Musikservices werden, zumindest anfangs, erst für User aus den USA spielen.

 

Und täglich grüßt die Privatsphäre (oder auch nicht)
Und damit wären wir schon bei den unweigerlich auftretenden Privacy-Bedenken. So präsentiert die Timeline zwar sowieso schon veröffentlichte Statusupdates, bisher waren diese aber noch nie so einfach aus den Tiefen der Vergangenheit zurückzuholen wie mit Timeline. Natürlich hat auch Facebook hier wieder an den Privacyeinstellungen geschraubt, wie groß der Anteil der User allerdings ist, die sich damit befassen werden ist wieder mal fraglich.
Auch die als “frictionless sharing” verkaufte Neuerung, die nach einmaligem Hinzufügen einer Applikation automatische Updates postet, ist in der Praxis wahrscheinlich nicht ganz so reibungslos. So werden wohl viele User bei jedem Lied das sie hören, jedem Artikel den sie posten und jedem Video das sie sich ansehen, im Hinterkopf die Frage haben: will ich das eigentlich all meinen Freunden zeigen? Wer früher aktiv werden musste, um etwas zu teilen muss nach dieser Neuerung aktiv werden um etwas nicht zu posten.

 

Quo Vadis, Facebook?
Generell ist zu sagen, dass – obwohl von Mark Zuckerberg in seiner Keynote so vermittelt - Facebook das Rad nicht neu erfunden hat. Sollten die neuen Features – speziell das automatische Sharen mit seinen Freunden – allerdings erfolgreich sein und von den Usern auch tatsächlich angenommen werden, könnte sich Facebook zum one-stop-shop des Internets mausern. Schon jetzt verbringen Internetuser einen beträchtlichen Teil ihrer Online-Zeit auf Facebook, durch die neuen Kooperationen, z.B. mit Musikanbietern, müssten User Facebook so gut wie nicht mehr verlassen. Dass Facebook übrigens jetzt schon ganz gut über unser Surfverhalten Bescheid weiß, ist auch anzunehmen. Wie vor Kurzem bekannt wurde, sammelt Facebook unsere Daten nicht nur wenn wir auf den “Like” Button klicken oder eingeloggt sind, es werden auch jede Menge Cookies an Facebook versandt, wenn wir ausgeloggt sind. Derzeit ist noch unklar, inwieweit Facebook diese Daten nun wirklich auswertet, ein gutes Licht auf das sowieso schon Privatsphäre-gebeutelte Unternehmen wirft es jedenfalls nicht.
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